Baan Thai Cookery School

Am Samstag haben wir zwei uns an die Thailändische Kochkunst herangewagt und einen 6-stündigen Kochkurs belegt.

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Die Baan Thai Cookery School

 
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Die Kochprofis … bekannt durch Film und Fernsehen ;)

 
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Der Esstisch. Nicht sehr hoch aber für Janna genau richtig. :)

 
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FREE WIFI

 

Bevor wir aber loslegen konnten, stand ein Marktbesuch samt ausführlicher Einführung in die hiesigen Gemüse-, Fleischsorten, Gewürze und weiteren Zutaten an.

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Unser Einkaufskorb

 
Nach ein paar Kostproben der mitgebrachten exotischen Früchte ging das Kochen in einer Gruppe von ca. 10 Mann los. Dabei standen uns in den Kategorien Stir-Fried, Appetizer, Soup, Curry und Dessert jeweils drei verschiedene Gerichte zur Auswahl.

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Einführungsrunde

 
Unser Ergebnis war überraschend gut und natürlich auch geniessbar ;). Seht am besten selbst:

 
Hier unsere Gerichte:

 
Stir-Fried
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Stir-Fried Chicken with Cashew Nuts

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Pad Thai

 
Appetizer
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Frühlingsrollen

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Spicy Papaya Salad

 
Soup
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Hot & Sour Prawn Soup

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Seafood Coconut Soup

 
Curry
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Green Chicken Curry

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Chiang Mai Curry with Fried Noodles

 
Dessert
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Frittierte Banane mit Sesam und Kokoseis

 
Damit auch ihr etwas davon habt, hier ein Rezept für eine einfache aber sehr leckere Süssspeise zum Nachkochen:

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Sticky Rice with Mango

Zutaten:

750 g gekochter Klebreis
3 Teelöffel Palmzucker (oder Rohrzucker)
3/4 Teelöffel Salt
500 ml Kokosmilch
1 reife, aufgeschnittene Mango

Zubereitung:

1. Die Kokosmilch erhitzen, Zucker und Salz hinzufügen und gut umrühren.
2. Kokosmilch über den Reis gießen, verrühren und ca 30 Minuten abkühlen lassen.
3. Ein weiteres Mal umrühren, gemeinsam mit der Mango auf einem Teller anrichten und servieren.

 
Glücklich und gechillt nach der harten Arbeit.

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Up North – Chiang Mai

Mit dem Flieger quer durchs Land und einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok erreichten wir Chiang Mai in der Dämmerung eines von Regen geplagten Tages.

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Im Flugzeug nach Chiang Mai

Chiang Mai ist die größte und wichtigste Stadt Nordthailands. Sie wird auch Rose des Nordens genannt.
Mit knapp 136.000 Einwohnern eine recht große Stadt, die doch sehr beschaulich wirkt.

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Die City

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Noch schnell das Nötigste im 7Eleven, dem Supermarkt für Allerlei, besorgt und ins Guesthouse eingecheckt. Einfach und ruhig gelegen war unser Zimmer, das sich am nächsten Morgen leider auch als Unterschlupf zahlreicher Krabbeltiere entpuppte.

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Die erste Nacht im Guesthouse

So haben wir uns entschieden, eine neue Bleibe zu suchen.
Auschecken. Einchecken. Frühstücken bei Olaf, einem deutschen Aussteiger, der die Thapae Gate Logde in Chiang Mai leitet. Diesen Geheimtipp für eine reichliche Frühstücksauswahl haben wir unserem Reiseführer entnommen und waren ebenso begeistert.

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Frühstück bei Olaf in der Thapae Gate Lodge

Gestärkt mit Toasts, Ei, Speck und Fruchsaftshakes machten wir uns zu Fuß auf, die Märkte und Tempel der Stadt zu besichtigen. Food market hier und dort, night bazar, Fischer mitten in der Stadt, Mönche und Thais in groß und klein. Hier einige Eindrücke:

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Thaicurrys, Suppen, und sogar Fanta werden ganz selbstverständlich in Tüten verkauft

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Klappe auf, Strohhalm rein – Ganze Kokosnüsse gibt es an jeder Ecke

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Auch die ganz Kleinen sind beim Marktgeschen voll dabei

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In und um Chiang Mai lassen sich viele prachtvolle Tempel besichtigen

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Die Gelassenheit der Thais

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Tuck Tuck Schmuck

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Ein Wassergraben umzieht die gesamte Innenstand. Hier wird fleißig gefischt.

Am zweiten Tag stand die Erkundung der Umgebung auf dem Plan: Bo Sang und San Kamphaeng. Doch zuerst ein paar organisatorische Dinge: 1. Roller ausleihen, 2. Rafting Tour buchen für Freitag den 18. Semptember, 3. Kochkurs für Samstag den 19. September buchen, 4. Plan schmieden für Sonntag, an dem die lange Reise weiter in den Nord-Westen nach Pai nahe der Grenze zu Myanmar ansteht.

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Jannas Fahrversuche auf dem Scooter

Alles erledigt. Nun also los mit dem Roller in Richtung Süd-Osten, nach Bo Sang, die Stadt der 1000 Umbrellas. Dort angekommen, an einem leicht regnerischen Tag, standen etliche Kunsthandwerksläden brereit für eine kleine Shoppingtour. Ein Stoffgeschäft mit riesen Auswahl und kleinen Preisen hat uns schlussendlich in seinen Bann gezogen. Hier konnten wir drei sehr hochwertige Stoffe für Kissen, Tischdecken o.ä. ergattern.

Fotos aus Chiang Mai
Umbrellas in Bo Sang

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Stoffgeschäft

In San Kamphaeng hat uns schließlich der Regen eingeholt, was aber nicht weiter schlimm war, da wir uns die Zeit mit Kartenspielen, diversen Leckereien und Kakao schlürfen in einem hübschen Café vertreiben konnten.

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Hot Chocolate

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Hähnchenspieße in Erdnusssoße

Nach unserer Rückkehr in Chiang Mal ließen wir den Abend bei lässiger Livemusik in einer alternativen Bar ausklingen.

Chiang Mai bietet in vielen Bars Livemusik an

Tag 3 in Chiang Mai

Rafting steht auf der Tagesordnung!
Vorbei an Elefantencamps geht es hoch in die Berge. Aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Tagen waren nicht alle Straßen mit dem Minibus erreichbar, also mussten wir kurz vor Erreichen des Rafting Camps noch einen Fahrzeugwechsel vollziehen.

Auf dem Weg zum Whitewater Rafting

Keine Angst ;) uns geht’s gut. Das Rafting war der Hammer und wir hatten einen Heidenspaß.

Von Dickhäutern, Dschungel und Dauerregen

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…und es wurde Zeit für uns zu gehen – wer will schon auf dem Trockenen sitzen?! ;)

Nach drei wunderbaren Tagen auf Koh Phangan, sind wir gestern mit dem Katamaran zurück nach Koh Samui gefahren. Glücklicherweise haben sich unsere Mägen bei der holprigen Fahrt als seetauglich erwiesen!

Dieses Mal sind wir in einem Gästehaus in der Haupt- und Hafenstadt Nathon untergekommen. Nach dem Einchecken haben wir uns direkt einen Roller gemietet, um den letzten Punkt auf unserer Koh Samui-Liste abzuhaken: die Namuang Wasserfälle. Bereits die nähere Umgebung der Wasserfälle ist in eine Art Park eingeschlossen, der nur zu Fuß zugänglich oder mit organisierten Safari-Touren befahrbar ist. Also Roller abgestellt und Rucksäcke aufgeschnallt!

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Vorbei an Elefanten, Schafen und Offroad Jeeps wurde der Pfad immer steiler, schmaler und leider auch nasser. Es hatte angefangen zu regnen. Nach einem kurzen Parcours über Holzwege und Hängebrücken hatten wir schon die erste Etappe, den 18 Meter hohen Namuang Wasserfall erreicht.

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Doch wir wollten hoch hinaus! So sind wir zügig weitergezogen, während der Regen immer heftiger einsetzte. Als er sintflutartiges Ausmaß angenommen hatte und der steile Weg aus Erde und Stein (besonders in unseren Flip Flops) immer rutschiger wurde, sind wir so langsam an unser Limit gestoßen. Am Ende hat sich der mühsame Aufstieg aber bezahlt gemacht: der 80 Meter hohe zweite Wasserfall und das komplette darunterliegende Tal bis hin zum Meer erstreckten sich vor unseren Augen! Zeit für eine Abkühlung im Wasserbecken :)

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Mit der Dämmerung erreichten wir unseren Roller und fuhren zur Stärkung noch einmal ins I-Talay Nasai Garden & Restaurant, wo warmes Curry und scharfer Papayasalat uns für den durchnässten Nachmittag entschädigten.

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Auf dem Heimweg drang bereits aus der Ferne Live Musik aus Nathon zu uns vor. Hafenfest! Bei all den Leckereien, die freundliche Thais an zahlreichen bunten Ständen vertrieben, bedauerten wir fast ein wenig, schon gegessen zu haben.

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Wer errät, um was es sich hierbei handelt? :)

Some kind of paradise – Koh Phangan

Die Fähre von Koh Samui brachte uns binnen einer halben Stunde zur Nachbarinsel Koh Phangan. Nicht wirklich viel los hier, ist ja schließlich Regenzeit, aber hierzu später mehr. Ein aufmerksamer Taxifahrer brachte uns nach kurzen aber hartnäckigen Preisverhandlungen zur Haad Khom Bucht. Aber halt mal. Nicht direkt zur Bucht, sondern an eine verlassene Straße, von der nur ein schmaler Weg durch den Wald bergabwärts führte. Rechts ein übergroßer Stromgenerater, von welchem wir schon im Reiseführer gelesen hatten. Haad Khom ist nämlich noch nicht ans Stromnetz angeschlossen, somit versorgt der Generator die kleine Bucht von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang mit genügend Saft für Licht und Steckdosen.
Doch waren wir trotzdem etwas verwundert und unsicher, ob wir hier wohl richtig waren, da keinerlei Namen unseres Resorts zu finden waren. Unten angekommen versteckten sich glücklicherweise ein paar Bungalows in einem Wald von Palmen, der an einen wunderschönen weißen Sandstrand grenzt. Im nächsten Augenblick offenbarte sich uns eine Kulisse, die einfach nur zum Staunen einlud…

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Einchecken, Spaziergang am Strand und ab ins kühle Nass.

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… Und nun zum Thema Regentanz:
Nach einem sehr sonnigen und super warmen Tag zog abends dann das Unwetter übers Land. Schon von weitem sichtbar, konnten wir bereits 30 Minuten davor eine Kamera platzieren, um das ganze videografisch festzuhalten. Ein leichter, immer stärker werdender Wind kündigte die Himmelsdusche an. Erst mit kleinen kaum spürbaren Tropfen, danach eimerartig ergossen sich die Wolken über uns. Um dies gebührend zu feiern, setzten wir zum planlosen Umherhüpfen à la Harlem Shake an. Wie die Wilden eben…
Positiver Nebeneffekt: Sonnencreme, Sand und Schweiß flossen dahin.
Ab ins Bett.

Der nächste sollte Tag sollte ebenso schön werden, also standen Ruhe, Entspannung und süße Versuchungen auf dem Plan.

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Um die Insel noch ein wenig besser kennenzulernen, sind wir darauf mit einem sehr lustigen Thai auf seinem Longtailboat zum naheliegenden Bottle Beach gefahren. Seinem Namen verdankt er es, dass der Landweg dorthin mit bunten Glasflaschen gekennzeichnet ist. Da die Strände teils recht flach sind, mussten wir zum Aus- und Einsteigen in das Boot erst einmal bis zu den Oberschenkeln ins Wasser, sodass wir froh waren, unsere sieben Sachen vorab im wasserdichten Ocean Bag verstaut zu haben.

Nach all dem “Nichtstun” wollten wir zum Abschluss des Tages eine kleine Ansammlung von Felsen am linken Ende der Bucht besichtigen, doch dann kam erstmal alles anders. Ein kleine Unachtsamkeit bringt die Kamera zu Fall. Urlaubsfotos adieu…

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Das Ende vom Lied: Wir hatten Glück im Unglück! Der UV-Filter ist zwar in tausend Teile zersplittert, jedoch ist das darunter liegende Objektiv und auch die Kamera an sich unversehrt geblieben.

…Und nun ab zu den Felsen. Auf dem Weg dorthin, kaum sichtbar, fängt einer der “Steine” ca. ein Meter links von mir plötzlich an sich zu bewegen. In der Dämmerung ist uns wohl entgangen, dass es sich dabei gar nicht um einen Stein handelte. Nach einem riesen Schreck mussten wir mit Schulterblick und schnellem Schritt feststellen, dass die Wildsau auch noch gefallen an uns gefunden hatte und die nächsten 100 Meter wie ein Schoßhündchen folgte.

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Oben angekommen weisen viele bunte Schilder den Weg zu fernen Ländern – wie auch in die Heimat ;)

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Koh Phangan – Alles in allem: Ein Paradies am anderen Ende der Welt.

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